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Geschrieben von: Erwin Irzl   
Samstag, 03. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Wasserwehr der FF Altneudörfl

Der 64jährige schwer kranke Franz P. war am Mittwoch, dem 30. November gegen 15.00 Uhr das letzte Mal gesehen worden - und seitdem wie vom Erdboden verschluckt. Suchaktionen wurden am Mittwoch abend und am Donnerstag vormittag vergeblich durchgeführt. Dabei waren bereits zahlreiche Feuerwehren, zwei Polizeihunde und drei Hunde der Rettungshundebrigade sowie Rotes Kreuz und Polizei im Einsatz. Sogar ein Reiter hatte sich an der Suche beteiligt.

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Am Samstag wurden zusätzlich auch Zillen und zwei Taucher eingesetzt. So wurde auch die FF Altneudörfl am Freitag zu diesen Einsatz alarmiert und stellte eine Zille mit Besatzung. Aufgabe war die Fischteiche in der Nähe des Wohnhauses des Vermissten zu durchsuchen - ohne Erfolg.

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Gegen Mittag plötzlich der Erfolg: Eine Privatperson aus Priebing sah den lange Gesuchten in einer Ackerfurche liegen. Unglaublich: Franz P. war zwar stark geschwächt und unterkühlt, doch ansprechbar. Er wurde unmittelbar nach dem Auffinden dem Notarzt des Roten Kreuzes übergeben und ins Spital eingeliefert. Wie der gehbehinderte und an Parkinson erkrankte Mann dorthin gekommen war und wie er die drei Tage und Nächte im Freien überlebt hat, muss erst festgestellt werden. Das ist momentan aber auch für alle Beteiligten - allen voran natürlich die Familie - nebensächlich. Die größte Freude ist, dass er lebt!